Vissershuisje
Fischerhaus Firma Dil und Angeln in Akersloot Die Fischerei war für Akersloot viele Jahre lang eine wichtige Einnahmequelle. Die Firma Dil spielte dabei eine wichtige Rolle. 1854 kam Jan Dil das Recht, in den Gewässern von Akersloot zu fischen, für 2400 fl. Jan Dil war der Mieter der Schleusen in Zaandam und ließ sich in Akersloot nieder. Seine Firma in Zaandam wurde eine Niederlassung. Der in Akersloot gefangene Aal wurde lebend von schnellen Segelschiffen von Zaandam nach London exportiert. In London wurde eine Niederlassung eröffnet und ein fester Platz auf dem Fischmarkt geschaffen. Dadurch entstand ein Handelsnetz mit Kontakten in Dänemark, Frankreich und England. Jan Dil starb 1884 und das Unternehmen wurde öffentlich versteigert. Dann übernahm Piet Dil (keine Familie) das Geschäft. Es wurde dann wirklich ein Familienunternehmen, weil die vielen Kinder auch einen Platz in der Firma fanden. Im Alkmaardermeer und den umliegenden Poldern wurde viel gefischt. Aal wurde mit Fallen, Netzen oder Leinen gefangen. Im Winter wurden Löcher in das Eis gehackt, damit gefischt werden konnte. Als die Aalpopulation hier zurückging, wurde immer mehr Fisch importiert. Nicht nur aus Dänemark, sondern auch aus Norwegen, Frankreich und später aus Irland und Marokko. In den Gewässern um Akersloot wird immer noch gefischt. Aber die Firma Dil ist mehr als nur Aal. Das Unternehmen verarbeitet und exportiert auch Hechte, Wels, Störe, Barsche und Zander. Die Fischerhäuser in Akersloot sind bis auf dieses Haus verschwunden. Aber das Fischen ist geblieben. Siehe auch: www.dilvis.nl Quellen: Aus Publikationen „De Groene Valck“ des historischen Vereins Oud-Akersloot Zahlen: 7, 8, 10, 11, 12, 14. © Gemeinde Castricum Denkmäler im Bild
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