Disseldorpervaart en -stet
Disseldorpervaart und -stet: Entstehungs- und Verwendungsgeschichte Vom Bach zum Kanal Der Disseldorpervaart stammt wahrscheinlich aus einem alten Abfluss von der Strandmauer. Die Landschaft der Strandkämme entstand aus den Aktivitäten eines aufsteigenden Meeres, das die Sandbänke nach innen drückte. Die ersten 3000 v. auf der Linie St. Pancras-Akersloot-Uitgeest. Zweitens 2500 v. auf der Linie Limmen-Alkmaar. Kurz nach der Gründung des Weilers "Disseldorp" im 9. Jahrhundert muss der Bach zu einem Kanal verbreitert worden sein. Der Fischtransport Im Mittelalter wurde der Handel vom Hafen oder stet hauptsächlich durch die Lieferung von getrocknetem und gesalzenem Fisch aus Egmond aan Zee bestimmt. Hier wurde der Fisch, der hauptsächlich nachts ankam, inspiziert, gewogen und in Fischbojen geladen. Diese transportierten den Fisch nach Amsterdam, Utrecht und sogar nach Deutschland. Als der Noordhollandsch Kanaal 1824 gebaut wurde, brachten die Egmonders ihre Fische nach Alkmaar, um sie auf diesem Kanal weiter zu transportieren. Der Herr von Limmen Auf dem Disseldorpervaart befand sich der Huis Dampegeest, vermutlich ein Hof aus dem 10. Jahrhundert oder Curtis (Herrenfarm). 1732 ließ sich hier Jacob du Peyrou Jansz., Inhaber eines Handelshauses in Amsterdam, nieder. 1730 hatte Du Peyrou die Handwerkerherrschaft von Limmen gekauft und als Handwerker erhielt er auch das "Eigentumsrecht" der Disseldorpervaart und Startingervaart bis zur Akersloter-Schleuse. Als Eigentümer des Kanals berechnete er jedem Schiff, das den Hafen oder Stet verließ, eine sogenannte "Vaart- oder Leasinggebühr". Im Gegenzug musste er beide Kanäle pflegen und in die Tiefe bringen. Aktivität Nach den verminderten Fischtransporten blieben die Dinge rund um den Stet erst im 20. Jahrhundert untätig. Es war mit Unternehmen auf dem Vormarsch beschäftigt, von Limmer-Unternehmern und von Landwirten und Landwirten. Getreide wurde für die Mühle von Siem Admiraal geliefert, Kohle für den Kohlehandel von Gerrit Mooij und Milchprodukte für die Milchfabrik "Hollandia". Die Ersatzfabrik von Blokker und die Spielzeugfabrik von Van Wees wurden ebenfalls per Schiff beliefert. Zusätzlich wurden Materialien für die Bauunternehmen Min, Pepping und Henselmans geliefert. Für den Anbau von Blumenzwiebeln wurden Lastkähne mit Gülle gebracht und Kisten mit Blumenzwiebeln unter anderem von hier nach Amsterdam und von dort zu ausländischen Käufern transportiert. Außerdem wurden Produkte wie Schilf, Torf, Kohle und Streusalz sowie Sand, Kies und Asche für die städtischen Straßen geliefert. Hierfür standen Stock-Lofts zur Verfügung. Bauernhof Stetlaantje Auf der Westseite des Stetlaantje befindet sich ein Langhuisstolp mit einem Erscheinungsbild aus dem 19. Jahrhundert. Das Glockenglas ist jedoch viel älter, da es bereits auf der Karte von Joh erscheint. Dou (1682). Ursprünglich hatte der Hof einen einzigen Platz und das Vorderhaus war länger. Es bestand aus einem Laden mit einer Brotbäckerei dahinter. Um 1925 fand ein Abriss und eine Renovierung statt, wobei der Barg mit einem Doppelquadrat versehen wurde. Außerdem wurde die Bäckerei in den Platz aufgenommen und der vordere Teil gekürzt, wodurch der Laden verschwand. Der Viehstall wurde somit vergrößert. Teile des Ofens und der Fliesenboden der Bäckerei sind erhalten. Die Fassade hat ein überhängendes Dach, das mit einer überbackenen Windquelle (Wasserplatte) mit einem flachen Makler ausgestattet ist. Die Dachrinnen ruhen auf Stollen. Quellen Enqueste ende Informationen .. über die Länder von Hollant ende Vrieslant (1876) H.C. de Roo, Die Bodenverhältnisse im Nordkennemerland. (1953) J.K. de Cock, Beitrag zur historischen Geographie des Kennemerlandes im Mittelalter auf physikalisch-geographischer Basis. (1965) P.A. van der Steen, Het Disseldorperstet und seine Umgebung, Jaarb. 10, Oud Limmen Stiftung. (1996) C.N. Druijven, Straßen und Wege in Limmen und ihre atomare Bedeutung. (2001) C.N. Druijven, Bauernhöfe in Limmen (2003) C.N. Druijven, De Hofstede Dampegeest unter Limmen. (2012) © Gemeinde Castricum Denkmäler im Bild
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